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(DJK, 28.07.2011)
Die Online Redaktion sprach nach seinen ersten zwei Wochen bei der DJK mit
dem neuen Chefcoach Markus Hilmer über dessen erste Eindrücke, seine
Ansichten und Ziele bei der DJK.

Redaktion: Markus, du bist jetzt zwei Wochen mit der Mannschaft im
Training. Wie ist dein erster Eindruck von der Mannschaft und dem Verein?
Durchweg positiv. Alle Spieler sind sehr motiviert
und lernwillig und im Umfeld herrscht derzeit eine große Hilfsbereitschaft.
Redaktion: Für viele bist du hier ja (noch) ein recht Unbekannter.
Vielleicht erzählst du uns kurz deinen fußballerischen Werdegang?
Meine längste Zeit als aktiver Spieler habe ich in
Osnabrück sowie im angrenzenden Rheine verlebt. In der Jugend hatte ich das
Glück, 3 Jahre beim VFL Osnabrück (ehm. 2. Liga) in der B-Jugend sowie ein
Jahr A-Jugend spielen zu dürfen - unter damals schon sehr anspruchsvollen
Bedingungen. Danach hat es mich dann über einige Umwege (je ein Jahr bei den
damaligen Landesligisten RW Damm sowie SF Lotte) zu Amisia Rheine
verschlagen, wo ich 4 Jahre in der Bezirksliga gespielt habe. Anschließend
ging es zu Westfalia Hopsten (ebenfalls Bezirksliga) ein kleiner Dorfverein
Verein, der ähnlich wie die DJK anfing und heute ein gestandener Bezirksliga
Verein mit ca. 400 Zuschauern pro Heimspiel und einem kleinen Stadion
geworden ist.
Überall habe ich als Manndecker gespielt oder im defensiven Mittelfeld .
Beruflich hat es mich dann nach Köln verschlagen. Da ich in Junkersdorf
wohnte, habe ich mich dem Nachbarort SV Weiden angeschlossen und dort 2
schöne Jahre als Spieler erlebt, bevor ich dann als Trainer die 1.
Mannschaft übernommen habe. Dort habe ich im Team - mit meinem mittlerweile
guten Freund Udo Übach - 5 sehr schöne und erfolgreiche Jahre erlebt. Der
Höhepunkt war sicherlich der Aufstieg in die Bezirksliga im ersten Jahr.
Redaktion: Wie ist der Kontakt nach Wipperfeld überhaupt zu Stande
gekommen ?
Im März habe ich das Traineramt in Weiden
niedergelegt und da Ich mit meiner Freundin, unserem Sohn, einem Hund und 2
Pferden in Romaney bei Bergisch Gladbach lebe, war es mein Wunsch, in der
hiesigen Region als Trainer zu arbeiten. Als ich in der Presse gelesen habe,
dass in Wipperfeld ein Trainer gesucht wird, habe ich ganz einfach zum Hörer
gegriffen und Manager Jan-Patrick Förster angerufen.
Redaktion: Was hat letztlich den Ausschlag gegeben Trainer der DJK
Wipperfeld zu werden?
Die Menschen vor Ort, das soziale Umfeld und dass
ich hier im sportlichen Bereich alle Kompetenzen habe, um meine Ideen
umsetzen zu können.
Redaktion: Wo siehst du den Verein gut aufgestellt?
Ich empfinde es als sehr positiv, dass es viele
Helfer gibt und die Last auf mehrere Schultern verteilt ist und besonders
wichtig und Lobenswert ist, dass in der Jugend alle Altersklassen besetzt
sind. Die Jugend ist die Zukunft jedes kleinen Vereins.
Redaktion: Was ist dein Ziel für die kommende Spielzeit und was
möchtest du mit der DJK erreichen?
Ziel ist es eine funktionierende Einheit auf und
neben dem Platz zu bilden, die im einstelligen Bereich der Tabelle landet.
Mittelfristig möchte ich jedoch nicht in der B-Liga bleiben, sondern mit der
DJK eine feste Größe in der A-Liga werden, hierfür gilt es hart und
konzeptionell zu arbeiten.
Redaktion: Was möchtest du den Zuschauern für die kommende Saison mit
auf den Weg geben:
Zuerst einmal gilt es Danke zu sagen, dass sie
trotz der sagen wir mal dürftigen Leistungen der letzten 1,5 Jahre weiterhin
die Treue gehalten haben. Mein Wunsch wäre einfach, dass die Fans unser 12
Mann werden und wir den Felsenpark zu einer Festung machen. Hier ist zum
einen die Mannschaft gefordert, dem Fan das Gefühl zu geben, dass jeder das
Letzte gibt. Zum anderen würde ich mich freuen, wenn die Fans wieder in
großen Mengen sonntags ihre einheimischen Jungs zum Sieg pushen würden.
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