Spielberichte der 2. Mannschaft 2011 / 2012
16. TuS Untereschach II vs. DJK Wipperfeld II 2:2 (1:1)
Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach, Simon Bilstein, Patrick Maeveroet, Daniel Stefer,
Manfred Eck, Martin Schmitz, Peter Breidenbach, Patrizio Zino, Dominik Püschel,
Aaron Molitor, Matthias Stüben
Auswechslungen:
60min: Marcel Schmidt für Matthias Stüben
70min: Alexander Wurth für Aaron Molitor
87min: Christian Winkel für Patrizio Zino
Gelbe Karte:
Martin Schmitz
Rote Karte:
Simon Bilstein
Tore:
1:0 - 24. Min, 1:1 Peter Breidenbach (38. Min.), 1:2 Mathias Stüben (60.
Min), 2:2 - 80. Min.
Spielbericht:
Nach durchwachsener Vorbereitung hieß es für die DJK II am Sonntag
Überlebenskampf Vol. I. Es stand direkt das Duell mit dem direkten Konkurrenten
aus Untereschbach an.
Dementsprechend begannen die Wipperfelder druckvoll und engagiert die Partie.
Die ersten 10min standen klar im Zeichen der DJK. Mit teilweise ansehnlichen
Kombinationen kam die DJK zu Chancen. Die erste Topchance hatte Matthias Stüben.
Der Klärungsversuch des Untereschbacher Liberos landete an eben jenem Schienbein
von Mr. Stüben. In letzter Sekunde verhinderte der Keeper das erste DJK-Tor von
Partybiest alias Robodance Matthias Stüben. Dazu später mehr…
Nach stürmischer Anfangsphase blieb die DJK weiter die aktivere Mannschaft ohne
allerdings richtig gefährlich vor das Untereschbacher Tor zu kommen. Rückkehrer
Aaron Molitor und Dominik Püschel schafften es immer wieder, gut strukturierte
Angriffe zu initiieren.
In der 30. Spielminute trat leider eine der, wenn nicht die älteste Fußballregel
in Kraft. Machst du vorne nicht dein Tor, wirst du hinten bestraft. Nach einer
unnötigen Standardsituation fingen sich die Wipperfelder das 0:1. Äußerst
unglücklich.
Auffällig an diesem ersten Rückrundenspieltag; die Zweitauswahl der DJK bewies
steht's Moral und Willen. Das hatte in der Hinrunde teilweise noch gefehlt. Die
Antwort auf den Rückstand folge nur 5min später. Aaron Molitor, schon in
Jugendjahren für seine Standardsituationen auf den Bergischen Fußballplätzen
gefürchtet, mit einem Eckball, Kopfball Peter Breidenbach und Ausgleich für die
DJK. Hochverdient zu diesem Zeitpunkt.
Jener Peter Breidenbach hatte nur 2min später die Riesenchance auf den
Doppelschlag, der ebenfalls verdient gewesen wäre. Gleiche Konstellation wie
beim Ausgleich. Traumpass Aaron Molitor, Peter Breidenbach überläuft seinen
Gegenspieler und verliert frei vor dem Tor die Nerven. Weitere Schusschancen von
Dominik Püschel verfehlten das Untereschbacher Gehäuse. Mit 1:1 ging es in die
Kabine.
Es dauerte nicht lange, da waren die DJK'ler wieder versammelt auf dem
Spielfeld. Man hatte sich den ersten Auswärtssieg der Saison vorgenommen. Auch
zu Beginn der 2. Halbzeit war die DJK spielerisch klar überlegen. Die
Untereschbacher wussten sich nur noch mit unfairen und asozialen Fouls,
Provokationen und Reklamationen beim Schiedsrichter zu verhelfen. Als das Spiel
Mitte der 2. Halbzeit zu verflachen drohte passierte es…
Trainer Marcus Materne, Keeper Lukas Esser, Sie alle hatten es vorausgesagt. Das
erste Tor von Matthias Stüben. Ein Tor, dass dem sympathischen Partybiest jeder
gönnt. Belohnung dafür, dass er in der Vorbereitung bei keinem Training gefehlt
hat. Und so ist es geschehen. Die Untereschbacher Verteidigung um den
Spackenlibero spielen sich die Kugel zu. Peter Breidenbach erobert im Duell der
Kapitäne den Ball, Dominik Püschel legt auf und Matthias Stüben mit einem Strich
aus 20m ins Tor. Riesenjubel. Torschütze Matthias Stüben mit einem bescheidenen
Torjubel. Es sei Ihm verziehen. Dennoch wird dort in Zukunft mehr Kreativität
erwartet. Vorschlag der Redaktion: Robodance!!!
Nach diesem Highlight folge die Schlüsselszene des Spiels. Bei einem
Klärungsversuch verletzt sich der Unterschbacher Keeper. Dominik Püschel schießt
aus 20m freistehend NICHT das 3:1. Er schießt den Ball ins aus. FairPlay. Im
Nachhinein ein Fehler. Einerseits kann man im Gegensatz zu den Untereschbachern
nach dem Spiel in den Spiegel gucken. Nur leider kann man sich durch faires
Spiel keine Punkte erkaufen. Der Gästekeeper musste verletzt raus. Nun kam der
Keeper der ersten Mannschaft ins Tor.
Die DJK fand nach der langen Verletzungsunterbrechung nicht mehr zu Ihrem Spiel.
U.a. auch bedingt durch die Auswechslungen und vor allem die noch nicht
ausrechende Fitness spielte die Materne-Auswahl nicht auf das 3:1. Man ließ sich
hinten reindrängen. Es wurde hektisch. Es gelang den Gastgebern immer wieder,
Tätlichkeiten oder Beleidigungen im Rücken des guten Schiedsrichters stattfinden
zu lassen.
In der 80min musste man den verdienten Ausgleich einstecken. Ohne entscheidend
gestört zu werden konnten die Untereschbacher sich durch die Wipperfelder Reihen
spielen und frei vor Lukas Flosbach einschieben. Weitere Großchancen der TUS
blieben zum Glück ungenutzt. Die DJK selbst hatte zwei gute Kontersituationen.
Leider konnte der Keeper der TUS den starken Dropkick vom eingewechselten Marcel
Schmidt entschärfen. Seinem Vorgänger wäre dieses Kunststück sicherlich nicht
gelungen.
Letzter Höhepunkt die rote Karte von Simon Bilstein, der sich leider vom
schlechten Verhalten der Untereschbacher anstecken ließ. Rote Karte und 2 Spiele
Sperre die Folge.
Fazit: Alles in allem ein gerechtes Unentschieden. Um sich in Zukunft für den
eingebrachten Aufwand selbst zu belohnen, sollte nun unter der Woche hart an der
Fitness geschuftet werden!
Nächsten Sonntag empfängt die DJK im Duell der letzten Ascheplatzkicker die
Vorstädter aus Hämmern. Wenn es der DJK II gelingt, nochmal einen Gang zuzulegen
ist auch im Überlebenskampf Vol. II alles möglich.
(by Toppi)
17. DJK Wipperfeld II vs. TSV Hämmern 1:0 (0:0)
Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach; Jens Eck; Daniel Stefer, Christian Kürten; Patricio Zino,
Manfred Eck, Martin Schmitz, Peter Breidenbach; Dominik Püschel, Thomas Büchler;
Dennis Kappe
Auswechslungen:
50min: Matthias Stüben für Thomas Büchler
60min: Patrick Maeveroet für Manfred Eck
83min: Christian Winkel für Dennis Kappe
Tore:
1:0, 70min Dominik Püschel per Elfmeter
Spielbericht:
Im ersten Heimspiel der Rückrunde erwartete die DJK direkt ein Derby.
Die zusammengewürfelte Auswahl aus Hämmern war zu Gast. Ein gefährlicher Gegner.
Hatten die Hämmeraner in der Vorwoche noch den selbsternannten
Aufstiegsaspiranten VFR Wipperfürth II mit 2:0 geschlagen.
Trotzdem war die Ausgangsposition der DJK nicht die Schlechteste. Mit
Laufmaschine Christian Kürten, Spielmacher Thomas Büchler und dem spielerisch
starken Dennis Kappe konnte Marcus Materne gleich drei heißbegehrte Rückkehrer
in seine Startformation einbinden. Mit Jens Eck kehrte zudem der erfahrene
Libero zurück.
Es war ein von Beginn an
umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Trotz der
geographischen Nähe war jeder Ball und jeder Meter rote Asche hart umkämpft. Dem
sehr kleinlich und genau pfeifenden Schiedsrichter gelang es, härtere Aktionen a
la Paolo Guerrero zu vermeiden.
Es dauerte bis in die 20min Spielminute, bis es den ersten Aufreger gab.
Freistoß aus dem Halbfeld von Jens Eck. Oldie but Goldie Manfred Eck köpft den
Ball in die Mitte zu Peter Breidenbach, der das Leder im langen Eck unterbringt.
Leider vergingen die Torschreie im Felsenpark schnell. Der Schiedsrichter
entschied auf Abseits. Eine der wenigen Fehlentscheidungen. Manfred Eck und
Peter Breidenbach standen beim Zeitpunkt des Abspiel auf gleicher Höhe.
Viel mehr allerdings brachte die DJK vorne nicht zustande. Ein sehenswerter
Seitfallzieher von Dennis Kappe war das zweite und letzte offensive Highlight in
Durchgang eins. Erwähnt sei allerdings, dass die DJK Defensive um den heute sehr
aufmerksam agierenden Keeper Lukas Flosbach nicht viel zu lies. Es ging verdient
mit 0:0 in die Katakomben der wunderschönen Wipperfelder Sportanlage.
Die zweite Halbzeit begann mit
der üblichen Wipperfelder Schwächephase von ca. 10min. Diese konnten die
Hämmeraner allerdings nicht zu ihrem Vorteil nutzen.
Nach dieser Phase legten die Wipperfelder im Angriff richtig los. Den
Hämmeranern gelang es nicht, einen Wipperfelder Angriff entscheidend zu klären.
Mehrere Flanken segelten nacheinander in den Strafraum der Gäste. Als viele mit
der Situation schon abgeschlossen hatten, packte sich Laufwunder Christian „De
Buuur“ Kürten ein Herz und packte von der Strafraumkante den Hammer aus. Und was
für einen! Ohne jede Chance den Schuss zu parieren, musste der Gästekeeper
zusehen, wie das Leder an den Innenpfosten prallte und daraufhin geklärt werden
konnte. Diese Aktion war wie ein Weckruf für die DJK. Nun hatten die Jungs von
Coach Marcus Materne erkannt, dass der Favorit hier und heute im Felsenpark zu
schlagen ist. Die nächste Chance sollte nicht lange auf sich warten. Der
eingewechselte Bierfeinschmecker Matthias Stüben setzte nach einem langen Hafer
von Jens Eck die Hämmeraner unter Druck. Diese wurden unsicher und so kam es zu
einer Ringeinlage zwischen Libero, Torwart und eben jenem Stüben, der am Ende
nur denkbar knapp scheitert. So stellt man sich einen echten Strafraumwühler
vor.
Die dritte gute Offensivaktion brachte letztlich den Erfolg. Der engagierte,
lauf- und spielstarke Dennis Kappe wird nach feinem Dribbling an der
Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Ohne zu Zögern entscheidet der Unparteiische
auf Elfmeter. Eine richtige Entscheidung. Hut ab nicht jeder Schiedsrichter
hätte hier auf Strafstoß entschieden. Eine harte aber vertretbare Entscheidung,
zumal sich der Hämmeraner Verteidiger gegen Dennis Kappe äußerst ungeschickt
anstellte.
Dominik Püschel behielt anschließend die Nerven und verwandelte den Elfmeter
links unten zum viel umjubelten Führungstreffer.
Leider wehrte die Freude nicht
lange. Nur kurze Zeit später verletze sich der nach hinten mitarbeitende Stürmer
Dennis Kappe schwer. Ein Hämmeraner Schwergewicht fiel nach einem Zweikampf
direkt auf den Knöchel von Dennis Kappe. Es knackte unüberhörbar. Ganz bitter
für die DJK, das Team und vorallem aber für Dennis Kappe selbst, der sich grade
wieder vorbildlich ans Team herangekämpft hatte. Dennis wir alle wünschen dir
gute Besserung, alles Gute und dass sich die Verletzung als nicht so schlimm
herausstellt, wie befürchtet!!
Trotz dieser Schrecksekunde konnte die DJK mehr oder weniger ohne groß in
Bedrängnis zu geraten den wichtigen Dreier unter Dach und Fach bringen. Die
„geschlossene“ Hämmeraner Mannschaftsleistung tat ihr übrigens hinzu. Somit hieß
es nach heißen 95min im Felsenpark 1:0 für die DJK. Unterm Strich dank der
starken kämpferischen Leistung ein verdienter Sieg.
Fazit: Die DJK hat den Überlebenskampf um den Verbleib in der Kreisliga C
angenommen. Dank dem zweiten Saisonsieg in Überlebenskampf Vol II gibt die DJK
die rote Laterne an Eulenthal ab. Nächste Woche empfängt die DJK Mitkonkurrenten
Wiedenest II.
Dies ist ohne Frage ein so genanntes 6 Punkte Spiel!! Der wichtige Dreier gegen
Hämmern ist erst dann vergoldet, wenn Wiedenest geschlagen ist. Auch dieses
Spiel fängt bei 0:0 an. Bis dahin müssen alle Rückrundentabellen und
Aufstiegsträume vergessen sein. In diesem Spiel geht es um alles. Also DJK auf
geht´s wir wollen wieder eine Heimmacht werden!!
(by Toppi)
18. DJK Wipperfeld II vs. SV Wiedenest II 2:2 (1:1)
Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach; Jens Eck; Daniel Stefer, Patrick Maeveroet; Patricio Zino,
Peter Breidenbach, Martin Schmitz, Aaron Molitor; Dominik Püschel, Manfred Eck;
Matthias Stüben
Auswechslungen:
46min: Marcel Schmidt für Matthias Stüben
60min: Alexander Wurth für Aaron Molitor
75min: Sven Niederwipper für Manfred Eck
Rote Karte:
Marcel Schmidt
Tore:
0:1, 1:1 Manfred Eck, 1:2, 2:2 Daniel Stefer
Spielbericht:
Nach dem vergangenen 6-Punkte Wochenende hieß es für die Zweitvertretung
der DJK, den direkten Konkurrenten aus Wiedenest zu schlagen. Die Wiedenester
selbst hatten in den Vorwochen ebenfalls achtbare Ergebnisse (u.a. 2:3 gegen
Tabellenführer Agathaberg) erzielt. Mit Christian Kürten, Dennis Kappe und
Thomas Büchler musste die DJK erneut auf 3 wichtige Spieler verzichten. Obwohl
man an diesem Wochenende nur ein Heimspiel im Felsenpark zu sehen bekam, kamen
einige Zuschauer in den Felsenpark. Passend zu den aktuellen
Vertragsverhandlungen von Manager JP Förster war auch der ehemalige Kreisliga A
Libero der DJK, Tobias Hüben Röttgen, in der Fankurve aufzufinden. Laut
übereinstimmenden Medienberichten soll ausgerechnet der Wipperfelder Erzfeind
aus Bensberg an einer Verpflichtung des Wüstenkickers interessiert sein. Hoffen
wir mal, dass JP Förster auch diesen Vertrag in den kommenden Tagen unter Dach
und Fach bringt und der FC Bensberg erneut gegen die DJK den Kürzeren zieht!!!
Zum Spiel:
Die Gäste aus Wiedenest begannen das Spiel stürmisch. Man hatte sich einiges
vorgenommen im Felsenpark. Die DJKler taten sich anfangs sehr schwer. Es dauerte
10min, bis die Wipperfelder besser ins Spiel kamen. In der 13. Spielminute
konnten die Wipperfelder die erste Torchance durch Matthias Stüben verzeichnen.
Eckball Aaron Molitor, Kopfball Peter Breidenbach und Matthias Stüben mit einem
versuchten Abstauber. Die Wiedenester konnten den Ball mit etwas Glück auf der
Linie klären. Inzwischen war es ein ausgeglichenes Spiel. Fußballerisch konnte
die DJK nur selten überzeugen. Die wenigen gut vorgetragenen Angriffe wurden
meinst zu ungenau oder zu hektisch abgeschlossen.
Hinten ließ man nicht viel zu. Bis der Schiedsrichter einen umstrittenen
Freistoß kurz vor dem 16er der DJK pfiff. Umstritten daher, weil vergleichbar
leichte Berührungen zuvor beim Schiedsrichter keine Bedeutung hatten. Den
Freistoß selbst konnte Keeper Lukas Flosbach noch an die Latte lenken. Im
Nachsetzten war es dann geschehen. Die Wipperfelder Abwehr im kollektiven
Tiefschlaf. Nutznießer der Wiedenester Angreifer, der völlig alleingelassen das
Leder aus einem Meter Entfernung einnickte.
Nach diesem Rückstand wirkte die DJK verunsichert. Die Bälle wurden viel zu
schnell verloren und die Ordnung in der Defensive ging teilweise verloren. Zum
Glück blieb es in dieser Phase beim 0:1. Die Gäste hätten vorallem nach einer
von Keeper Lukas Flosbach unterschätzen Bogenlampe höher führen können.
Als beide Teams sich schon in der Halbzeitpause wähnten, kamen die Wipperfelder
ins Spiel zurück. Nach einem schulbuchmäßig vorgetragenen Angriff bediente Aaron
Molitor per Flanke den im Zentrum frei stehen Manfred Eck. Oldie but Goaldie
Manfred Eck versenkte die Kugel mit einem starken Kopfball. Jedoch muss man
zugeben, dass der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt glücklich war.
Mit dem letzten Angriff vor der Pause dann fast noch die Führung für die DJK.
Leider konnte Peter Breidenbach das Leder nicht platziert genug auf das Tor
köpfen. Vorausgegangen war erneut ein klasse Angriff über die Rechte Seite.
Nach der Pause brachte Coach
Marcus Materne mit Marcel Schmidt einen neuen Angreifer. Nachdem die ersten
Minuten nach Wiederanpfiff erneut etwas schwammig waren, fing sich die DJK nach
ca. 50min. Es wurde gut, direkt und schnell nach vorne gespielt. Man entwickelte
das Gefühl, dass die Wipperfelder Führung nicht mehr fern ist. Leider ließ sich
der eingewechselte Marcel Schmidt nach einem klaren Foul von seinem Gegenspieler
provozieren. Er wurde vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Bitter für die
DJK. Von diesem Nackenschlag erholten sich die nun zu zehnt spielenden
Wipperfelder nicht mehr. Ab diesem Zeitpunkt spielten nur noch die Gäste aus
Wiedenest.
Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten. Die Gäste gingen erneut in
Führung. Ein absolut vermeidbarer Treffer. Gleich 4 Wipperfelder schafften es
nicht, den Wiedenester Libero bei seinem Dribbling durch die komplette eigene
Hälfte entscheidend zu stören.
Auch nach diesem Rückstand hatte die DJK nicht mehr viel hinzusetzen. Kampf,
Wille und Einsatz stimmten zwar, aber die fußballerischen Mittel fehlten
allerdings komplett. Doch wie schon in der gesamten Rückrunde brach die
Materne-Elf nicht ein. Trotz Unterzahl und Rückstand kassierte man kein weiteres
Tor und wahrte die Chancen auf einen Ausgleich.
Als alle schon mit einer Niederlage rechneten folge ein absolutes Highlight. Die DJK schaffte tatsächlich noch den Ausgleich! Es war ein legendäres Tor! Ein Tor, von dem man in Wipperfeld in vielen Jahren noch sprechen wird. Der eingewechselte Alexander Wurth bediente mustergültig den mit stürmenden Daniel („Musse lupfen Baby“) Stefer. Aus einem zugegeben schwierigen Winkel beförderte dieser Figo das Leder mit einem Lupfer über den Torwart ins Tor! Riesenjubel im weiten Rund. Unglaublich, wie fußballerisch anspruchsvoll und abgezockt Daniel Stefer dieses Ding versenkt hat. Das hätte selbst der im anschließenden Torjubel nachgespielte Ronaldinho nicht besser gemacht! 3 Minuten später beendete der Schiedsrichter das Spiel.
Fazit: Am Ende muss man
von einem sehr glücklichen Punktgewinn sprechen. Zum eingeplanten und
geforderten Sieg reichte es nicht. Allerdings kam die DJK zweimal nach einem
Rückstand zurück und das sogar in Unterzahl. Kämpferisch auf den tiefen Geläuf
des Felsenparkes eine starke Leistung.
Trotzdem hat sich die Lage in der Tabelle durch die anderen Ergebnisse eher
verschlechtert. 3 Spiele ungeschlagen zu sein ist ein schöner Fakt. Allerdings
reicht das noch lange nicht zum Klassenerhalt!!
(by Toppi)
22. Spieltag: Eulenthal II vs. DJK Wipperfeld II 0:0 (0:0)
Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach; Oliver Sülzer; Daniel Stefer, Patrick
Maeveroet; Christian Winkel, Martin Schmitz, Peter Breidenbach, Richard Kürten;
Dominik Püschel; Sascha Bilstein, Sven Niederwipper
Auswechslungen:
50min: Marcel Schmidt für Richard Kürten
50min: Niklas Kürten für Christian Winkel
Gelbe Karte:
Sascha Bilstein, Oliver Sülzer, Martin Schmitz,
Peter Breidenbach, Marcel Schmidt, Niklas Kürten
Rote Karte:
Sven Niederwipper
Tore:
Fehlanzeige
Spielbericht:
Am heutigen Sonntag stand für die DJK II das lang
erwartete 6-Punkte-Spiel in Eulenthal auf dem Programm. Ein guter Grund, sich
von seiner besten Seite zu präsentieren. Die DJK holte zu diesem Anlass die
historischen orangen Jerseys aus dem Heizungskeller.
Leider konnte die DJK nur in Sachen Spielkleidung in Bestbesetzung antreten. Die
Liste der Ausfälle liest sich mittlerweile wie die Reservebanken der
CL-Halbfinalisten. Jens Eck, Simon Bilstein, Aaron Molitor, Dennis Kappe und
Christian Kürten hieß es zu ersetzen. Dabei kann man von Glück reden, dass man
in Wipperfeld auf eine solide und gute Jugendarbeit zurückgreifen kann. Die
Debütanten Sascha Bilstein und Niklas Kürten zeigten beide eine ansprechende
Leistung!
Zum Spiel:
Die DJK erwischte einen schwachen Start. Die Anfangsphase ging klar an die
Hausherren. Den ersten Aufreger des Spiels sicherte sich DJK-Schlussmann Lukas
Flosbach. Anstatt eine an sich harmlose Freistoßflanke einfach zu fangen, ließ
der Schlussmanndas Leder unnötig an den Pfosten klatschen. Er hatte den Ball
wohl im Aus erwartet. Dies blieb allerdings der einzige Fehler des Keeper, der
später seine Vorderleute mehrfach vor einem Rückstand bewahrte.
Nach ca. 15min die DJK etwas besser ins Spiel. Wobei man wirklich nur von einer
leichten Steigerung sprechen kann. Natürlich sind die Ausfälle und Umstellungen
eine Entschuldigung nur hätte man sich schon etwas mehr Courage erwartet.
Zu allem Überfluss erlebte die DJK nun ein furchtbares Deja vu. Wie bereits im
Vorjahr wurde die Partie zwischen Eulenthal II und DJK Wipperfeld II von einem
gewissen Herrn Müller aus Rösrath geleitet. Ob dies ein Zufall ist, sei
dahingestellt. Wie im Vorjahr gibt es für die grausam schlechte
Schiedsrichterleistung keine ausreichenden Superlative! Natürlich es war ein
kein leichtes Spiel für einen Schiedsrichter. Es ging um viel, es waren viele
fußballfachkundige Fans aus Wipperfeld mitgereist und das Temperament der
Eulenthaler Migranten tat sein übriges dazu. Was alles keine Ausreden sind, wenn
man als Unparteiischer immer gegen ein Team pfeift und eine Fahne bis jenseits
der europäischen Grenzen mit sich bringt.
So lief das Spiel dahin. Jeder aufkommende Spielfluss wurde entweder durch
Fehlentscheidungen, Diskussionen oder Wipperfelder Fehlpässe vernichtet. Es war
wirklich kein fußballerischer Leckerbissen. Die DJK konnte im ersten Durchgang
keinen ernsthaften Torschuss vorweisen, obwohl man nicht wirklich von einem
starken Gegner sprechen konnte. Mit 0:0 ging es in die Halbzeit.
Nach deftiger Pausenansprache von Coach Materne begann die DJK die zweite
Halbzeit spürbar bissiger. Zwar konnte man fußballerisch kaum überzeugen, doch
häuften sich die Entlastungsangriffe. In der 50min stellte die DJK auf 3 Stürmer
um. Für Richard Kürten und Christian (Der Champ) Winkel kamen Niklas Kürten und
Marcel Schmidt auf den Platz. Nach den Auswechslungen kam die DJK nun häufiger
zu Distanzschüssen und aussichtsreichen Standardsituationen. Leider ohne Erfolg.
Gegen Mitte der 2. Halbzeit machte Schiedsrichter Müller aus Rösrath Ernst und
wollte der DJK den Gnadenstoß verpassen. Erstes Opfer ein neutraler Zuschauer.
Nachdem Kapitän Peter Breidenbach zuvor mehrfach die zurecht aufgebrachten
Wipperfelder „Ultras“ zu etwas mehr Contenance aufrufen sollte, wusste sich der
Rösrather nicht mehr anders zu helfen als die Zuschauer des Spielfeldes zu
verweisen. Dabei schaffte er es tatsächlich, einen der wenigen (wenn nicht sogar
den einzigen) neutralen Zuschauer zu nominieren. Nächstes Opfer war der Sven
Niederwipper. Wegen angeblicher Beleidung sah der Wipperelder Flügelflitzer
glatt rot. Zuvor wurde Sascha Bobbosch Bilstein klar und unüberhörbar vom
Eulenthaler Kapitän per Faustschlag niedergestreckt. Für seine berechtigte
Reklamation musste jener Sven Niederwipper vorzeitig vom Feld. Eine Frechheit.
Richtig wäre Freistoß Wipperfeld und Platzverweis für Eulenthal gewesen. Zudem
weiß wirklich jeder mit Menschenkenntnissen ausgestatte Mensch, dass Sven
Niederwipper der letzte ist, dem eine üble Beleidigung über die Lippen rutscht.
Unglaublich, mit welcher Auffälligkeit und Ignoranz der Schiedsrichter das
Spielgeschehen beeinflusste. Kompliment an den Rest der Wipperfelder Mannschaft,
das man sich bis Spielende beherrschen konnte und keine weitere rote Karte
bekam.
Die DJK zeigte eine gute Reaktion auf den Platzverweis. Mit viel Kampf und
Einsatzwillen hielt man dagegen und kam selbst zu einigen aussichtsreichen
Konterchancen. Leider spielte man diese Chancen nicht gut zu Ende. Auch die
Standardsituationen wurden meist leichtfertig verschenkt. Die Eulenthaler kamen
nur noch zu einer großen Torchance. Zugegeben eine Doppelchance. Nach einem
Wirrwarr im Wipperfelder Strafraum konnte Lukas Flosbach gleich zweimal den Ball
aus kürzester Distanz entschärfen. So endete das Spiel nach zweimal 44min mit
0:0. Konstante Leistung Herr Müller.
Aus Wipperfelder Sicht ist ein gemischtes
Fazit zu ziehen. Sicherlich hätte man diesen schwachen Gegner in Bestbesetzung
und/oder an einem guten Tag klar geschlagen. Andererseits hat man trotz
schwacher erster Halbzeit, Platzverweis und unzumutbarem Schiedsrichter zu Null
gespielt.
In den nächsten Wochen müssen definitiv Siege und Punkte her. Die Gegner werden
nicht leichter. Allerdings ist zu hoffen, dass sich die Verletztensituation
entspannt.
Auf geht´s Wipperfelder kämpfen und siegen!!
(by Toppi)