Spielberichte der 2. Mannschaft 2011 / 2012

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16.   TuS Untereschach II  vs.  DJK Wipperfeld II   2:2 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach, Simon Bilstein, Patrick Maeveroet, Daniel Stefer, Manfred Eck, Martin Schmitz, Peter Breidenbach, Patrizio Zino, Dominik Püschel, Aaron Molitor, Matthias Stüben

Auswechslungen:
60min: Marcel Schmidt für Matthias Stüben
70min: Alexander Wurth für Aaron Molitor
87min: Christian Winkel für Patrizio Zino

Gelbe Karte:
Martin Schmitz

Rote Karte:
Simon Bilstein

Tore:
1:0 - 24. Min, 1:1 Peter Breidenbach (38. Min.), 1:2 Mathias Stüben (60. Min), 2:2 - 80. Min.

Spielbericht:
Nach durchwachsener Vorbereitung hieß es für die DJK II am Sonntag Überlebenskampf Vol. I. Es stand direkt das Duell mit dem direkten Konkurrenten aus Untereschbach an.

Dementsprechend begannen die Wipperfelder druckvoll und engagiert die Partie. Die ersten 10min standen klar im Zeichen der DJK. Mit teilweise ansehnlichen Kombinationen kam die DJK zu Chancen. Die erste Topchance hatte Matthias Stüben. Der Klärungsversuch des Untereschbacher Liberos landete an eben jenem Schienbein von Mr. Stüben. In letzter Sekunde verhinderte der Keeper das erste DJK-Tor von Partybiest alias Robodance Matthias Stüben. Dazu später mehr…
Nach stürmischer Anfangsphase blieb die DJK weiter die aktivere Mannschaft ohne allerdings richtig gefährlich vor das Untereschbacher Tor zu kommen. Rückkehrer Aaron Molitor und Dominik Püschel schafften es immer wieder, gut strukturierte Angriffe zu initiieren.
In der 30. Spielminute trat leider eine der, wenn nicht die älteste Fußballregel in Kraft. Machst du vorne nicht dein Tor, wirst du hinten bestraft. Nach einer unnötigen Standardsituation fingen sich die Wipperfelder das 0:1. Äußerst unglücklich.

Auffällig an diesem ersten Rückrundenspieltag; die Zweitauswahl der DJK bewies steht's Moral und Willen. Das hatte in der Hinrunde teilweise noch gefehlt. Die Antwort auf den Rückstand folge nur 5min später. Aaron Molitor, schon in Jugendjahren für seine Standardsituationen auf den Bergischen Fußballplätzen gefürchtet, mit einem Eckball, Kopfball Peter Breidenbach und Ausgleich für die DJK. Hochverdient zu diesem Zeitpunkt.
Jener Peter Breidenbach hatte nur 2min später die Riesenchance auf den Doppelschlag, der ebenfalls verdient gewesen wäre. Gleiche Konstellation wie beim Ausgleich. Traumpass Aaron Molitor, Peter Breidenbach überläuft seinen Gegenspieler und verliert frei vor dem Tor die Nerven. Weitere Schusschancen von Dominik Püschel verfehlten das Untereschbacher Gehäuse. Mit 1:1 ging es in die Kabine.

Es dauerte nicht lange, da waren die DJK'ler wieder versammelt auf dem Spielfeld. Man hatte sich den ersten Auswärtssieg der Saison vorgenommen. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit war die DJK spielerisch klar überlegen. Die Untereschbacher wussten sich nur noch mit unfairen und asozialen Fouls, Provokationen und Reklamationen beim Schiedsrichter zu verhelfen. Als das Spiel Mitte der 2. Halbzeit zu verflachen drohte passierte es…
Trainer Marcus Materne, Keeper Lukas Esser, Sie alle hatten es vorausgesagt. Das erste Tor von Matthias Stüben. Ein Tor, dass dem sympathischen Partybiest jeder gönnt. Belohnung dafür, dass er in der Vorbereitung bei keinem Training gefehlt hat. Und so ist es geschehen. Die Untereschbacher Verteidigung um den Spackenlibero spielen sich die Kugel zu. Peter Breidenbach erobert im Duell der Kapitäne den Ball, Dominik Püschel legt auf und Matthias Stüben mit einem Strich aus 20m ins Tor. Riesenjubel. Torschütze Matthias Stüben mit einem bescheidenen Torjubel. Es sei Ihm verziehen. Dennoch wird dort in Zukunft mehr Kreativität erwartet. Vorschlag der Redaktion: Robodance!!!

Nach diesem Highlight folge die Schlüsselszene des Spiels. Bei einem Klärungsversuch verletzt sich der Unterschbacher Keeper. Dominik Püschel schießt aus 20m freistehend NICHT das 3:1. Er schießt den Ball ins aus. FairPlay. Im Nachhinein ein Fehler. Einerseits kann man im Gegensatz zu den Untereschbachern nach dem Spiel in den Spiegel gucken. Nur leider kann man sich durch faires Spiel keine Punkte erkaufen. Der Gästekeeper musste verletzt raus. Nun kam der Keeper der ersten Mannschaft ins Tor.
Die DJK fand nach der langen Verletzungsunterbrechung nicht mehr zu Ihrem Spiel. U.a. auch bedingt durch die Auswechslungen und vor allem die noch nicht ausrechende Fitness spielte die Materne-Auswahl nicht auf das 3:1. Man ließ sich hinten reindrängen. Es wurde hektisch. Es gelang den Gastgebern immer wieder, Tätlichkeiten oder Beleidigungen im Rücken des guten Schiedsrichters stattfinden zu lassen.
In der 80min musste man den verdienten Ausgleich einstecken. Ohne entscheidend gestört zu werden konnten die Untereschbacher sich durch die Wipperfelder Reihen spielen und frei vor Lukas Flosbach einschieben. Weitere Großchancen der TUS blieben zum Glück ungenutzt. Die DJK selbst hatte zwei gute Kontersituationen. Leider konnte der Keeper der TUS den starken Dropkick vom eingewechselten Marcel Schmidt entschärfen. Seinem Vorgänger wäre dieses Kunststück sicherlich nicht gelungen.
Letzter Höhepunkt die rote Karte von Simon Bilstein, der sich leider vom schlechten Verhalten der Untereschbacher anstecken ließ. Rote Karte und 2 Spiele Sperre die Folge.

Fazit: Alles in allem ein gerechtes Unentschieden. Um sich in Zukunft für den eingebrachten Aufwand selbst zu belohnen, sollte nun unter der Woche hart an der Fitness geschuftet werden!
Nächsten Sonntag empfängt die DJK im Duell der letzten Ascheplatzkicker die Vorstädter aus Hämmern. Wenn es der DJK II gelingt, nochmal einen Gang zuzulegen ist auch im Überlebenskampf Vol. II alles möglich.

(by Toppi)

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17. DJK Wipperfeld II vs. TSV Hämmern  1:0 (0:0)

Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach; Jens Eck; Daniel Stefer, Christian Kürten; Patricio Zino, Manfred Eck, Martin Schmitz, Peter Breidenbach; Dominik Püschel, Thomas Büchler; Dennis Kappe

Auswechslungen:
50min: Matthias Stüben für Thomas Büchler
60min: Patrick Maeveroet für Manfred Eck
83min: Christian Winkel für Dennis Kappe

Tore:
1:0, 70min Dominik Püschel per Elfmeter

Spielbericht:
Im ersten Heimspiel der Rückrunde erwartete die DJK direkt ein Derby. Die zusammengewürfelte Auswahl aus Hämmern war zu Gast. Ein gefährlicher Gegner. Hatten die Hämmeraner in der Vorwoche noch den selbsternannten Aufstiegsaspiranten VFR Wipperfürth II mit 2:0 geschlagen.
Trotzdem war die Ausgangsposition der DJK nicht die Schlechteste. Mit Laufmaschine Christian Kürten, Spielmacher Thomas Büchler und dem spielerisch starken Dennis Kappe konnte Marcus Materne gleich drei heißbegehrte Rückkehrer in seine Startformation einbinden. Mit Jens Eck kehrte zudem der erfahrene Libero zurück.

Es war ein von Beginn an umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Trotz der geographischen Nähe war jeder Ball und jeder Meter rote Asche hart umkämpft. Dem sehr kleinlich und genau pfeifenden Schiedsrichter gelang es, härtere Aktionen a la Paolo Guerrero zu vermeiden.
Es dauerte bis in die 20min Spielminute, bis es den ersten Aufreger gab. Freistoß aus dem Halbfeld von Jens Eck. Oldie but Goldie Manfred Eck köpft den Ball in die Mitte zu Peter Breidenbach, der das Leder im langen Eck unterbringt. Leider vergingen die Torschreie im Felsenpark schnell. Der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Eine der wenigen Fehlentscheidungen. Manfred Eck und Peter Breidenbach standen beim Zeitpunkt des Abspiel auf gleicher Höhe.
Viel mehr allerdings brachte die DJK vorne nicht zustande. Ein sehenswerter Seitfallzieher von Dennis Kappe war das zweite und letzte offensive Highlight in Durchgang eins. Erwähnt sei allerdings, dass die DJK Defensive um den heute sehr aufmerksam agierenden Keeper Lukas Flosbach nicht viel zu lies. Es ging verdient mit 0:0 in die Katakomben der wunderschönen Wipperfelder Sportanlage.

Die zweite Halbzeit begann mit der üblichen Wipperfelder Schwächephase von ca. 10min. Diese konnten die Hämmeraner allerdings nicht zu ihrem Vorteil nutzen.
Nach dieser Phase legten die Wipperfelder im Angriff richtig los. Den Hämmeranern gelang es nicht, einen Wipperfelder Angriff entscheidend zu klären. Mehrere Flanken segelten nacheinander in den Strafraum der Gäste. Als viele mit der Situation schon abgeschlossen hatten, packte sich Laufwunder Christian „De Buuur“ Kürten ein Herz und packte von der Strafraumkante den Hammer aus. Und was für einen! Ohne jede Chance den Schuss zu parieren, musste der Gästekeeper zusehen, wie das Leder an den Innenpfosten prallte und daraufhin geklärt werden konnte. Diese Aktion war wie ein Weckruf für die DJK. Nun hatten die Jungs von Coach Marcus Materne erkannt, dass der Favorit hier und heute im Felsenpark zu schlagen ist. Die nächste Chance sollte nicht lange auf sich warten. Der eingewechselte Bierfeinschmecker Matthias Stüben setzte nach einem langen Hafer von Jens Eck die Hämmeraner unter Druck. Diese wurden unsicher und so kam es zu einer Ringeinlage zwischen Libero, Torwart und eben jenem Stüben, der am Ende nur denkbar knapp scheitert. So stellt man sich einen echten Strafraumwühler vor.
Die dritte gute Offensivaktion brachte letztlich den Erfolg. Der engagierte, lauf- und spielstarke Dennis Kappe wird nach feinem Dribbling an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Ohne zu Zögern entscheidet der Unparteiische auf Elfmeter. Eine richtige Entscheidung. Hut ab nicht jeder Schiedsrichter hätte hier auf Strafstoß entschieden. Eine harte aber vertretbare Entscheidung, zumal sich der Hämmeraner Verteidiger gegen Dennis Kappe äußerst ungeschickt anstellte.
Dominik Püschel behielt anschließend die Nerven und verwandelte den Elfmeter links unten zum viel umjubelten Führungstreffer.

Leider wehrte die Freude nicht lange. Nur kurze Zeit später verletze sich der nach hinten mitarbeitende Stürmer Dennis Kappe schwer. Ein Hämmeraner Schwergewicht fiel nach einem Zweikampf direkt auf den Knöchel von Dennis Kappe. Es knackte unüberhörbar. Ganz bitter für die DJK, das Team und vorallem aber für Dennis Kappe selbst, der sich grade wieder vorbildlich ans Team herangekämpft hatte. Dennis wir alle wünschen dir gute Besserung, alles Gute und dass sich die Verletzung als nicht so schlimm herausstellt, wie befürchtet!!
Trotz dieser Schrecksekunde konnte die DJK mehr oder weniger ohne groß in Bedrängnis zu geraten den wichtigen Dreier unter Dach und Fach bringen. Die „geschlossene“ Hämmeraner Mannschaftsleistung tat ihr übrigens hinzu. Somit hieß es nach heißen 95min im Felsenpark 1:0 für die DJK. Unterm Strich dank der starken kämpferischen Leistung ein verdienter Sieg.

Fazit: Die DJK hat den Überlebenskampf um den Verbleib in der Kreisliga C angenommen. Dank dem zweiten Saisonsieg in Überlebenskampf Vol II gibt die DJK die rote Laterne an Eulenthal ab. Nächste Woche empfängt die DJK Mitkonkurrenten Wiedenest II.
Dies ist ohne Frage ein so genanntes 6 Punkte Spiel!! Der wichtige Dreier gegen Hämmern ist erst dann vergoldet, wenn Wiedenest geschlagen ist. Auch dieses Spiel fängt bei 0:0 an. Bis dahin müssen alle Rückrundentabellen und Aufstiegsträume vergessen sein. In diesem Spiel geht es um alles. Also DJK auf geht´s wir wollen wieder eine Heimmacht werden!!

(by Toppi)

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18. DJK Wipperfeld II vs. SV Wiedenest II  2:2 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach; Jens Eck; Daniel Stefer, Patrick Maeveroet; Patricio Zino, Peter Breidenbach, Martin Schmitz, Aaron Molitor; Dominik Püschel, Manfred Eck; Matthias Stüben

Auswechslungen:
46min: Marcel Schmidt für Matthias Stüben
60min: Alexander Wurth für Aaron Molitor
75min: Sven Niederwipper für Manfred Eck

Rote Karte:
Marcel Schmidt

Tore:
0:1, 1:1 Manfred Eck, 1:2, 2:2 Daniel Stefer

Spielbericht:
Nach dem vergangenen 6-Punkte Wochenende hieß es für die Zweitvertretung der DJK, den direkten Konkurrenten aus Wiedenest zu schlagen. Die Wiedenester selbst hatten in den Vorwochen ebenfalls achtbare Ergebnisse (u.a. 2:3 gegen Tabellenführer Agathaberg) erzielt. Mit Christian Kürten, Dennis Kappe und Thomas Büchler musste die DJK erneut auf 3 wichtige Spieler verzichten. Obwohl man an diesem Wochenende nur ein Heimspiel im Felsenpark zu sehen bekam, kamen einige Zuschauer in den Felsenpark. Passend zu den aktuellen Vertragsverhandlungen von Manager JP Förster war auch der ehemalige Kreisliga A Libero der DJK, Tobias Hüben Röttgen, in der Fankurve aufzufinden. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll ausgerechnet der Wipperfelder Erzfeind aus Bensberg an einer Verpflichtung des Wüstenkickers interessiert sein. Hoffen wir mal, dass JP Förster auch diesen Vertrag in den kommenden Tagen unter Dach und Fach bringt und der FC Bensberg erneut gegen die DJK den Kürzeren zieht!!!

Zum Spiel:
Die Gäste aus Wiedenest begannen das Spiel stürmisch. Man hatte sich einiges vorgenommen im Felsenpark. Die DJKler taten sich anfangs sehr schwer. Es dauerte 10min, bis die Wipperfelder besser ins Spiel kamen. In der 13. Spielminute konnten die Wipperfelder die erste Torchance durch Matthias Stüben verzeichnen. Eckball Aaron Molitor, Kopfball Peter Breidenbach und Matthias Stüben mit einem versuchten Abstauber. Die Wiedenester konnten den Ball mit etwas Glück auf der Linie klären. Inzwischen war es ein ausgeglichenes Spiel. Fußballerisch konnte die DJK nur selten überzeugen. Die wenigen gut vorgetragenen Angriffe wurden meinst zu ungenau oder zu hektisch abgeschlossen.
Hinten ließ man nicht viel zu. Bis der Schiedsrichter einen umstrittenen Freistoß kurz vor dem 16er der DJK pfiff. Umstritten daher, weil vergleichbar leichte Berührungen zuvor beim Schiedsrichter keine Bedeutung hatten. Den Freistoß selbst konnte Keeper Lukas Flosbach noch an die Latte lenken. Im Nachsetzten war es dann geschehen. Die Wipperfelder Abwehr im kollektiven Tiefschlaf. Nutznießer der Wiedenester Angreifer, der völlig alleingelassen das Leder aus einem Meter Entfernung einnickte.
Nach diesem Rückstand wirkte die DJK verunsichert. Die Bälle wurden viel zu schnell verloren und die Ordnung in der Defensive ging teilweise verloren. Zum Glück blieb es in dieser Phase beim 0:1. Die Gäste hätten vorallem nach einer von Keeper Lukas Flosbach unterschätzen Bogenlampe höher führen können.
Als beide Teams sich schon in der Halbzeitpause wähnten, kamen die Wipperfelder ins Spiel zurück. Nach einem schulbuchmäßig vorgetragenen Angriff bediente Aaron Molitor per Flanke den im Zentrum frei stehen Manfred Eck. Oldie but Goaldie Manfred Eck versenkte die Kugel mit einem starken Kopfball. Jedoch muss man zugeben, dass der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt glücklich war.
Mit dem letzten Angriff vor der Pause dann fast noch die Führung für die DJK. Leider konnte Peter Breidenbach das Leder nicht platziert genug auf das Tor köpfen. Vorausgegangen war erneut ein klasse Angriff über die Rechte Seite.

Nach der Pause brachte Coach Marcus Materne mit Marcel Schmidt einen neuen Angreifer. Nachdem die ersten Minuten nach Wiederanpfiff erneut etwas schwammig waren, fing sich die DJK nach ca. 50min. Es wurde gut, direkt und schnell nach vorne gespielt. Man entwickelte das Gefühl, dass die Wipperfelder Führung nicht mehr fern ist. Leider ließ sich der eingewechselte Marcel Schmidt nach einem klaren Foul von seinem Gegenspieler provozieren. Er wurde vom Schiedsrichter des Feldes verwiesen. Bitter für die DJK. Von diesem Nackenschlag erholten sich die nun zu zehnt spielenden Wipperfelder nicht mehr. Ab diesem Zeitpunkt spielten nur noch die Gäste aus Wiedenest.
Die Quittung ließ nicht lange auf sich warten. Die Gäste gingen erneut in Führung. Ein absolut vermeidbarer Treffer. Gleich 4 Wipperfelder schafften es nicht, den Wiedenester Libero bei seinem Dribbling durch die komplette eigene Hälfte entscheidend zu stören.
Auch nach diesem Rückstand hatte die DJK nicht mehr viel hinzusetzen. Kampf, Wille und Einsatz stimmten zwar, aber die fußballerischen Mittel fehlten allerdings komplett. Doch wie schon in der gesamten Rückrunde brach die Materne-Elf nicht ein. Trotz Unterzahl und Rückstand kassierte man kein weiteres Tor und wahrte die Chancen auf einen Ausgleich.

Als alle schon mit einer Niederlage rechneten folge ein absolutes Highlight. Die DJK schaffte tatsächlich noch den Ausgleich! Es war ein legendäres Tor! Ein Tor, von dem man in Wipperfeld in vielen Jahren noch sprechen wird. Der eingewechselte Alexander Wurth bediente mustergültig den mit stürmenden Daniel („Musse lupfen Baby“) Stefer. Aus einem zugegeben schwierigen Winkel beförderte dieser Figo das Leder mit einem Lupfer über den Torwart ins Tor! Riesenjubel im weiten Rund. Unglaublich, wie fußballerisch anspruchsvoll und abgezockt Daniel Stefer dieses Ding versenkt hat. Das hätte selbst der im anschließenden Torjubel nachgespielte Ronaldinho nicht besser gemacht! 3 Minuten später beendete der Schiedsrichter das Spiel.

Fazit: Am Ende muss man von einem sehr glücklichen Punktgewinn sprechen. Zum eingeplanten und geforderten Sieg reichte es nicht. Allerdings kam die DJK zweimal nach einem Rückstand zurück und das sogar in Unterzahl. Kämpferisch auf den tiefen Geläuf des Felsenparkes eine starke Leistung.
Trotzdem hat sich die Lage in der Tabelle durch die anderen Ergebnisse eher verschlechtert. 3 Spiele ungeschlagen zu sein ist ein schöner Fakt. Allerdings reicht das noch lange nicht zum Klassenerhalt!!

(by Toppi)

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22. Spieltag: Eulenthal II vs. DJK Wipperfeld II  0:0 (0:0)

Mannschaftsaufstellung:
Lukas Flosbach; Oliver Sülzer; Daniel Stefer, Patrick Maeveroet; Christian Winkel, Martin Schmitz, Peter Breidenbach, Richard Kürten; Dominik Püschel; Sascha Bilstein, Sven Niederwipper

Auswechslungen:
50min: Marcel Schmidt für Richard Kürten
50min: Niklas Kürten für Christian Winkel

Gelbe Karte:
Sascha Bilstein, Oliver Sülzer, Martin Schmitz, Peter Breidenbach, Marcel Schmidt, Niklas Kürten

Rote Karte:
Sven Niederwipper

Tore:
Fehlanzeige

Spielbericht:
Am heutigen Sonntag stand für die DJK II das lang erwartete 6-Punkte-Spiel in Eulenthal auf dem Programm. Ein guter Grund, sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Die DJK holte zu diesem Anlass die historischen orangen Jerseys aus dem Heizungskeller.
Leider konnte die DJK nur in Sachen Spielkleidung in Bestbesetzung antreten. Die Liste der Ausfälle liest sich mittlerweile wie die Reservebanken der CL-Halbfinalisten. Jens Eck, Simon Bilstein, Aaron Molitor, Dennis Kappe und Christian Kürten hieß es zu ersetzen. Dabei kann man von Glück reden, dass man in Wipperfeld auf eine solide und gute Jugendarbeit zurückgreifen kann. Die Debütanten Sascha Bilstein und Niklas Kürten zeigten beide eine ansprechende Leistung!

Zum Spiel:
Die DJK erwischte einen schwachen Start. Die Anfangsphase ging klar an die Hausherren. Den ersten Aufreger des Spiels sicherte sich DJK-Schlussmann Lukas Flosbach. Anstatt eine an sich harmlose Freistoßflanke einfach zu fangen, ließ der Schlussmanndas Leder unnötig an den Pfosten klatschen. Er hatte den Ball wohl im Aus erwartet. Dies blieb allerdings der einzige Fehler des Keeper, der später seine Vorderleute mehrfach vor einem Rückstand bewahrte.
Nach ca. 15min die DJK etwas besser ins Spiel. Wobei man wirklich nur von einer leichten Steigerung sprechen kann. Natürlich sind die Ausfälle und Umstellungen eine Entschuldigung nur hätte man sich schon etwas mehr Courage erwartet.
Zu allem Überfluss erlebte die DJK nun ein furchtbares Deja vu. Wie bereits im Vorjahr wurde die Partie zwischen Eulenthal II und DJK Wipperfeld II von einem gewissen Herrn Müller aus Rösrath geleitet. Ob dies ein Zufall ist, sei dahingestellt. Wie im Vorjahr gibt es für die grausam schlechte Schiedsrichterleistung keine ausreichenden Superlative! Natürlich es war ein kein leichtes Spiel für einen Schiedsrichter. Es ging um viel, es waren viele fußballfachkundige Fans aus Wipperfeld mitgereist und das Temperament der Eulenthaler Migranten tat sein übriges dazu. Was alles keine Ausreden sind, wenn man als Unparteiischer immer gegen ein Team pfeift und eine Fahne bis jenseits der europäischen Grenzen mit sich bringt.
So lief das Spiel dahin. Jeder aufkommende Spielfluss wurde entweder durch Fehlentscheidungen, Diskussionen oder Wipperfelder Fehlpässe vernichtet. Es war wirklich kein fußballerischer Leckerbissen. Die DJK konnte im ersten Durchgang keinen ernsthaften Torschuss vorweisen, obwohl man nicht wirklich von einem starken Gegner sprechen konnte. Mit 0:0 ging es in die Halbzeit.

Nach deftiger Pausenansprache von Coach Materne begann die DJK die zweite Halbzeit spürbar bissiger. Zwar konnte man fußballerisch kaum überzeugen, doch häuften sich die Entlastungsangriffe. In der 50min stellte die DJK auf 3 Stürmer um. Für Richard Kürten und Christian (Der Champ) Winkel kamen Niklas Kürten und Marcel Schmidt auf den Platz. Nach den Auswechslungen kam die DJK nun häufiger zu Distanzschüssen und aussichtsreichen Standardsituationen. Leider ohne Erfolg.
Gegen Mitte der 2. Halbzeit machte Schiedsrichter Müller aus Rösrath Ernst und wollte der DJK den Gnadenstoß verpassen. Erstes Opfer ein neutraler Zuschauer. Nachdem Kapitän Peter Breidenbach zuvor mehrfach die zurecht aufgebrachten Wipperfelder „Ultras“ zu etwas mehr Contenance aufrufen sollte, wusste sich der Rösrather nicht mehr anders zu helfen als die Zuschauer des Spielfeldes zu verweisen. Dabei schaffte er es tatsächlich, einen der wenigen (wenn nicht sogar den einzigen) neutralen Zuschauer zu nominieren. Nächstes Opfer war der Sven Niederwipper. Wegen angeblicher Beleidung sah der Wipperelder Flügelflitzer glatt rot. Zuvor wurde Sascha Bobbosch Bilstein klar und unüberhörbar vom Eulenthaler Kapitän per Faustschlag niedergestreckt. Für seine berechtigte Reklamation musste jener Sven Niederwipper vorzeitig vom Feld. Eine Frechheit. Richtig wäre Freistoß Wipperfeld und Platzverweis für Eulenthal gewesen. Zudem weiß wirklich jeder mit Menschenkenntnissen ausgestatte Mensch, dass Sven Niederwipper der letzte ist, dem eine üble Beleidigung über die Lippen rutscht. Unglaublich, mit welcher Auffälligkeit und Ignoranz der Schiedsrichter das Spielgeschehen beeinflusste. Kompliment an den Rest der Wipperfelder Mannschaft, das man sich bis Spielende beherrschen konnte und keine weitere rote Karte bekam.
Die DJK zeigte eine gute Reaktion auf den Platzverweis. Mit viel Kampf und Einsatzwillen hielt man dagegen und kam selbst zu einigen aussichtsreichen Konterchancen. Leider spielte man diese Chancen nicht gut zu Ende. Auch die Standardsituationen wurden meist leichtfertig verschenkt. Die Eulenthaler kamen nur noch zu einer großen Torchance. Zugegeben eine Doppelchance. Nach einem Wirrwarr im Wipperfelder Strafraum konnte Lukas Flosbach gleich zweimal den Ball aus kürzester Distanz entschärfen. So endete das Spiel nach zweimal 44min mit 0:0. Konstante Leistung Herr Müller.

Aus Wipperfelder Sicht ist ein gemischtes Fazit zu ziehen. Sicherlich hätte man diesen schwachen Gegner in Bestbesetzung und/oder an einem guten Tag klar geschlagen. Andererseits hat man trotz schwacher erster Halbzeit, Platzverweis und unzumutbarem Schiedsrichter zu Null gespielt.
In den nächsten Wochen müssen definitiv Siege und Punkte her. Die Gegner werden nicht leichter. Allerdings ist zu hoffen, dass sich die Verletztensituation entspannt.
Auf geht´s Wipperfelder kämpfen und siegen!!

(by Toppi)